Robert Cray

Cray, Robert, amerikanischer Bluessänger und -gitarrist, * Columbus (Georgia) 1.8.1953.

Robert Cray begann zwar schon als Jugendlicher, Gitarre zu spielen, kam wie viele andere aber über das Sammeln von Schallplatten zum Blues. Auch plante Cray keine professionelle Karriere als Musiker, sondern schrieb sich für ein Architekturstudium ein. Nebenbei spielte er in der Band Steakface Cover Versions von Jimi Hendrix, Fleetwood Mac, The Grease Band, Blodwyn Pig, Spirit und The Faces. Die Liebe zum Blues ließ ihn allerdings nicht los und nachdem er Musiker wie Alber Collins, Freddy King und Muddy Waters im Konzert erlebt hatte, gründete er eine eigene Bluesband. Nach und nach gewann die Musik immer größere Bedeutung im Leben Crays, mit seiner Band war er fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Colleges an der Westküste.

1982 nahm die Plattenfirma Mercury ihn und seine Band unter Vertrag und noch im selben Jahr erschien sein Debütalbum »Who´s been talking«. Für seine 1986 veröffentlichte CD »Strong persuader« erhielt der Gitarrist und Sänger einen Grammy. Seitdem veröffentlicht Robert Cray etwa im Zweijahres-Rhythmus mustergültige Bluesplatten und hat sich längst unter den Großen des Blues etabliert. Er spielte ebenso mit John Lee Hooker auf dessen Alben »Boom Boom« (1992) und »The Healer« (1994) wie er gemeinsam mit Eric Clapton im Konzert auftrat. Robert Cray selbst bevorzugt relativ kleine Bands, die Robert Cray Band ist meistens ein Quartett, doch zieht er immer wieder weitere Musiker hinzu. Mitte des ersten Jahrzehnts nach 2000 gehörten der Keyboardspieler Jim Pugh, der Bassist Karl Sevareid und der Schlagzeuger Kevin Hayes zur Robert Cray Band. Während seiner gesamten Karriere spielte Robert Cray ausschließlich Telecaster- und Stratocaster-Modelle der amerikanischen Firma Fender. Fender stellt zwei Signature-Modelle nach Vorstellungen Crays her, zum einen »The Robert Cray Custom Shop Stratocaster« und »The Robert Cray Standard Stratocaster«.

Robert Cray hat sich von Beginn seiner Karriere als eigenständige Stimme des Blues etablieren können. Seine Bedeutung basiert vor allem auf seinen Kompositionen, mit denen er sich nicht nur auf den herkömmlichen Zwölftakt-Blues beschränkt, und seinem leicht identifizierbaren, sehr klaren Gitarrespiel.

Diskografie

Who’s been talkin‘ (1980)
Bad influence (1983)
False accusations (1985)
Showdown! (1985; mit Albert Collins und Johnny Copeland)
Strong persuader (1986)
Don’t be afraid of the dark (1988)
Midnight stroll (1990)
I was warned (1992)
Shame + A SIN (1993)
Some rainy morning (1995)
Sweet potato pie (1997)
Take your shoes off (1999)
Shoulda been home (2001)
Time will tell (2003)
Twenty (2005)
Live from across the pond (2006)

Weblink

http://www.robertcray.com (Offizielle Website des amerikanischen Bluesmusikers Robert Cray)