Beano-Sound

Beano-Sound, spezieller Gitarren-Klang, als dessen Urheber Eric Clapton gilt; der Name »beano« bezieht sich auf den britischen Kinder-Comic gleichen Namens.

Clapton hatte als Gitarrist der Band John Mayalls seine Gibson Les-Paul-Gitarre mit einem Bluesbreaker-Comboverstärker der Firma Marshall verbunden. Der aus dieser Kombination resultierende Gitarrenklang ist besonders deutlich auf der 1966 veröffentlichten LP »Blues Breakers with Eric Clapton« zu hören. Da Clapton auf dem Cover-Foto in einer Ausgabe des »Beano«-Comics blättert, erhielt einerseits das Album den Beinamen »The Beano Album«, andererseits aber auch der Gitarren-Klang Claptons. Claptons Instrument war seinerzeit eine Les Paul Standard mit zwei PAF-Humbucker-Tonabnehmern. Der Name »Beano« ging auch auf Les-Paul-Gitarren gleicher Auslegung über, die dann ebenfalls »Beano« genannt werden; als zweiter Beiname hat sich für diese Instrumente die Bezeichnung »Blues Breaker« eingebürgert.

Der Comic »The Beano« erschien erstmals 1938, seitdem wöchentlich, während des Zweiten Weltkriegs nur alle zwei Wochen. Zu den Protagonisten der Strips zählen Dennis the Menace, Minnie the Minx, die Bash Street Kids, Ball Boy, Lord Snooty, Biffo the Bear und Rodger the Dodger. Ähnlich konstruierte Namen finden sich in diversen Pop- und Rock-Songs der 1960er-Jahre.

Diskografie

John Mayall: Blues Breakers with Eric Clapton (1966)

Weblink

www.beano.com (Offizielle Website des britischen Comics »The Beano«)