Cover

Cover, englisch für »Schallpatten-Hülle« oder »Tasche«, im Rockbereich international weit verbreiteter Begriff, auch in Wortzusammenstellungen wie Cover-Gestaltung und Cover-Version.

Ein Cover wird aus dünnem Karton hergestellt und bildet eine Tasche, die an einer Seite offen ist; hier wird die in dem Inner Sleeve, einer Hülle aus dünnem Papier steckende Platte eingeschoben. Das Cover hat eine Größe von etwa 31,5 auf 31,5 Zentimetern. Cover aus amerikanischer Fertigung waren besonders in den 1970er-Jahren um weniges größer und oft auch aus etwas stärkerem Karton hergestellt als ihre Pendants aus europäischer Fertigung. Ansonsten werden alle Möglichkeiten des Grafik-Designs und der Drucktechnik bei Gestaltung und Ausstattung des Covers genutzt. In den 1970er-Jahren kam das so genannte Klapp-Cover auf, dessen doppelt so große Fläche natürlich besondere Möglicheiten der Gestaltung bietet. Klapp-Cover wurden obligat bei der Verpackung von zwei und mehr LPs verwendet, sehr häufig aber auch für eine einzelne LP.
Für die Plastikschachteln, in denen CDs verkauft werden, konnte sich noch keine andere Bezeichung einbürgern, wenn es hier auch den Begriff Jewel Case gibt; Pappschachteln mit einem CD-Träger aus Plastik werden Digipak genannt. Auf breiter Linie durchsetzen konnte sich außerhalb der Tonträgerwirtschaft keiner dieser Begriffe.