DCC

DCC, Abkürzung für Digital Compact Cassette, von Philips zusammen mit dem japanischen Elektronik-Konzern Matsushita entwickeltes digitales Tonbandkassettensystem, das auch die älteren, analog aufgenommenen Kassetten abspielen konnte.

Das 1992 auf den Markt gebrachte System war als Konkurrenz für die MiniDisc (MD) und das Digital Audio Tape (DAT) gedacht, konnte sich allerdings nicht durchsetzen und wurde bereits 1996 wieder aufgegeben. DCC-Geräte verfügten über neun Schreibköpfe, die acht Datentracks und einen Track mit Zeitinformationen schrieben. Grundsätzlich wurden die Schallereignisse nach einem an den MPEG-1-Standard angelehnten Verfahren (PASC) komprimiert. Auf einer DCC-Kassette konnten daher 45 Minuten gespeichert werden.