Garage-Band

Garage-Band, von englisch garage für »Garage« und Band, jugendliche Rockband, die als Übungsraum die Garagen ihrer Eltern benutzt.

Die britische Rockmusik der 1960er-Jahre löste auch in den USA eine Welle der Neugründungen von Rockbands aus. Die meist sehr jungen Musiker erkoren die Garagen ihrer Eltern als Übungsraum, nicht zuletzt, weil sie einen ebenso einfachen wie lautstarken Gitarrenrock bevorzugten. Zu den Bands der ersten Stunde dieser Strömung gehörten etwa. The Kingsmen, Paul Revere and The Raiders, The Seeds, The Shaodws of Knight und The Trashmen. Im Laufe der 1960er-Jahre zeigten sich die Garage-Bands von britischen Rockbands wie The Kinks, The Who und The Pretty Things beeinflusst. Zwar ließ die Anziehungskraft der Musik schon gegen Ende des Jahrzehnts nach, doch blieb der Begriff haften als Bezeichnung für junge Bands, die für ihre Musik nicht mehr als zwei elektrische Gitarren, einen Bass und ein Schlagzeug benötigten, um damit einen einfachen, aber eben wirkungsvollen Rock präsentieren. In diesem Sinn wird der Begriff immer wieder mal auf Bands angewendet.
GarageBand ist in dieser Schreibweise auch der Name einer Musik-Software, die der Computer-Hersteller Apple verkauft; die Software selbst wurde 2004 vorgestellt. Die von der deutschen Firma Emagic entwickelte Software ist Bestandteil des Software-Pakets ILife und ermöglicht es dem Nutzer, auf einfache Weise aus Samples und MIDI-Dateien komplette Musikproduktionen zusammenzustellen.