Jazzrock

Jazzrock, Verbindung von Stilmitteln aus Jazz und Rockmusik. Gelegentlich wird die Reihenfolge der beiden Wörter vertauscht, wobei der Ausdruck »Rockjazz« dann beinhalten soll, dass es sich mehr um Jazz handelt, der um Rockelemente erweitert wird. Doch erscheint die Unterscheidung zwischen Jazzrock und Rockjazz entbehrlich, da der weitaus stärker eingebürgerte Begriff »Jazzrock« nicht ausschließt, dass bald jazz- bald rockstilistische Züge im Übergewicht sind; ein Gleichgewicht zwischen beiden Bereichen gibt es innerhalb eines einzigen Stückes ohnehin nicht. Weitere häufig benutzte Bezeichnungen für diese Musik sind Electric Jazz, Fusion (Jazz) und Crossover (mit »Crossover« wird allerdings in der Rockmusik auch jede andere Stilkreuzung bezeichnet).

Um Jazz und Rock als zwei unterschiedliche, in manchem sogar gegensätzliche Bereiche zu überblicken, sei eine vereinfachende Tabelle verwendet (natürlich lässt sich jede Entgegensetzung in ihr durch Gegenbeispiele entkräften; tendentiell lässt sie sich aber rechtfertigen).

Jazz – Rock

Beide:

1. Teilursprung: Blues
2. Synkopenreich, rhythmusbetont, vital
3. Gegensatz von Beat und Off-Beat
4. Mangel an thematischer Arbeit (keine Abspaltung und Weiterentwicklung von Themen und Motiven, keine vorwegnehmenden Überleitungen von Abschnitten)

Jazz:

5. vorwiegend instrumental; auch Scat ist vocal ausgeführte Instrumentenstimme
6. relative freie Improvisation
7. akustisch
8. technologischer Stand konservativ
9. musikalischer Stand progressiv, Ausrichtung auch an Avantgarde, entwickelte Chromatik, Terzen- und Quartenschichtung, modale Skalen, rhythmische Vielfalt, unregelmäßige Taktgebilde
10. Verfahren vorwiegend variativ
11. Thema mit Verarbeitung als vorherrschender Ablauf (Chorus/Soli/Chorus), ausgedehnte Stücke
12. Klang von Bläsern und Klavier geprägt

Rock:

5. vorwiegend vokal (mit manchmal wichtiger) sprachlicher Mitteilung
6. in der Hauptsache festgelegt (arrangiert)
7. elektrisch
8. technologischer Stand dem jeweiligen elektroakustischen Fortschritt angepasst
9. musikalischer Standard konservativ, Ausrichtung an Blues und herkömmlichem Strophenlied, 12- bzw. 16-Takt-Schema, einfachste Grundakkorde, vorwiegend diatonisch, Dur-Moll-Tonalität mit Anklängen an Pentatonik
10. Verfahren vorwiegend repetitiv (notengetreu wiederholend)
11. additiver Aufbau, Strophen, Kurzglieder, kurze bis bescheidene Ausdehnung
12. Klang von Zupfinstrumenten und Schlagzeug geprägt

Eine große Rolle spielt außerdem die unterschiedliche Auffassung der rhythmischen Spielweise: Während Jazzmusiker beispielsweise eine notierte Kette von Achtel-Noten eher triolisch (ternär) spielen würden, würden Rockmusiker Achtel in einem geraden Takt auch exakt spielen (binär).

Trotzdem haftet den Grenzen zwischen Jazz und Rock etwas Künstliches an, die Musiker häufig allerdings außer acht lassen. So finden sich zahlreiche Jazzmusiker, die mit Rockmusikern musizierten, ohne den Dünkel manch eines Kritikers an den Tag zu legen; die Unterschiede sind ihnen bewusst. Es zeugt von wenig Verständnis sowohl in Bezug auf Jazz wie auf Rock, wollte man diese beiden Bereiche gegeneinander ausspielen. Jazz hat, bei allen Gemeinsamkeiten, andere Zielsetzungen als Rock.

Die Geschichte des Jazzrock lässt sich grob in drei Phasen einteilen: die erste Phase (1) begann etwa Mitte der 1960er-Jahre, als Rock- wie Jazzmusiker in tastenden Versuchen Möglichkeiten gemeinsamen Spiels fanden. Die zweite Phase (2) lässt sich genau mit dem Erscheinen der LP »Bitches Brew« von Miles Davis datieren; diese Phase ist gemeint, wenn allgemein von Jazzrock gesprochen wird. Jazzrock dieser Spielart erstarrte bereits Mitte der 1970er-Jahre in Stereotypen.

Parallel zu diesem amerikanischen Jazzrock entwickelte sich in Europa, vor allem in Großbritannien, eine spezifisch europäische Synthese von Rock- und Jazzelementen, die sich im Laufe der 1980er-Jahre als die künstlerisch bedeutsamere erwies. Die dritte Phase (3) schließlich wird kaum mit dem Namen Jazzrock bedacht; die Musik dieser Phase ist aber nichts anderes. Sie nahm zwar ihren Ausgang in den USA, von Anfang an aber wirkten europäische Jazz- und Rockmusiker an dieser Musik maßgeblich mit.

1. Die ersten Versuche, Jazz und Rock miteinander zu verbinden, unternahmen britische Musiker Mitte der 1960er-Jahre, ohne dass es ihre erklärte Absicht war, so etwas wie Jazzrock zu kreieren. Vielmehr kamen sie zumeist aus der britischen Blues-Bewegung und brachten von daher das Element der Improvisation in die Rockmusik. Bands wie Cream und Colosseum machten Rockhörer mit langen Improvisationen bekannt. Gegen Ende der 1960er-Jahre wurden mit dem Begriff Jazzrock Bands wie Chicago Transit Authority (später nur Chicago) und Blood, Sweat & Tears in Verbindung gebracht.Tatsächlich waren diese beiden Bands die ersten, die Bläsern weiten solistischen Raum gaben; bei B, S & T haben auch immer wieder Jazzmusiker gespielt (etwa Mike Stern, Dave Bargeron, Larry Willis, Randy Brecker). Doch sei nicht unterschlagen, dass beide Bands nicht durchgängig im Jazzrock-Idiom spielten, sondern auch übliche Rocksongs und sogar Schnulzen in ihrem Repertoire hatten. Dennoch lassen sich in vielen Kompositionen dieser beiden Bands die stilistischen Eigenarten des Jazzrock finden: Ausgedehnte Improvisationen über einem Bassriff, das ebenfalls einer variierenden Improvisation unterworfen wurde. Besonders in Live-Autritten ließen beide Gruppen keinen Zweifel an ihren Jazz-Qualitäten aufkommen. Der Erfolg dieser Brass-Rock-Gruppen – wie diese Musik später bezeichnet wurde -, zog es nach sich, dass allerorten weitere Bands dieser Stilrichtung gegründet wurden; aus ihnen gingen Musiker hervor, die sich dann verstärkt dem Jazzrock Davis’scher Prägung zuwandten (etwa Billy Cobham, der Schlagzeuger der Brass-Rock-Band Dreams war; bei dieser Band spielten auch die Brecker-Brothers).
Auch Jazzmusiker näherten sich dem Rock, so etwa der Gitarrist Larry Coryell und der Vibraphonist Gary Burton, der mit »Norwegian Wood« eine Komposition der Beatles verwendete; auch der Saxophonist Charles Lloyd spielte einige Songs des Liverpooler Quartetts. Nach Auflösung der Gruppe Cream wandte sich der Bassist Jack Bruce dem Jazzrock zu, nahm 1968 mit »Things we like« ein stark vom Jazz beeinflusstes Album auf, spielte später mit dem Schlagzeuger Tony Williams in dessen Gruppe Lifetime und im Jahre 1974 auch mit der Komponistin und Pianistin Carla Bley.

Um 1970 war Jazzrock nicht nur ein eigener Stil, sondern auch Stilmittel, das von vielen Musikern verwendet wurde, etwa von Bloodwyn Pig, Association P.C., Brian Auger & The Trinity, Lighthouse, If, Chase, The Flock, Burnin‘ Red Ivanhoe, Spirit,The Ides of March, um willkürlich nur wenige zu nennen.

2. Mit der Veröffentlichung des Albums »Bitches Brew« begann eine Konsolidierungsphase des Jazzrock; gleichzeitig war mit dieser Platte des Trompeters Miles Davis der Weg des Jazz für die 1970er-Jahre festgelegt. Wenn auch »Bitches Brew« als der Ausgangspunkt dieser Entwicklung angesehen werden muss, so hatte sich Davis schon auf früheren Platten vorsichtig dem Rock angenähert. Zu dem Kreis von Musikern, mit denen Miles Davis Ende der 1960er-Jahre musizierte, gehörten fast alle wichtigen Musiker des Jazzrock: der Gitarrist John McLaughlin, der Pianist Herbie Hancock, der Schlagzeuger Tony Williams, der Saxophonist Wayne Shorter, die Pianisten Chick Corea und Joe Zawinul sowie die Schlagzeuger Lenny White und Billy Cobham. Aus diesem Kreis bildeten sich die wichtigen Gruppen des amerikanischen Jazzrocks: Weather Report mit Zawinul, Shorter und dem Bassisten Mirouslav Vitous; Tony Williams Lifetime mit Williams, McLaughlin und Bruce; The Mahavishnu Orchestra mit McLaughlin, Cobham und dem Geiger Jerry Goodman (früher bei The Flock) und Chick Coreas Gruppe Return To Forever mit Corea, White und dem Bassisten Stanley Clarke. Die stilbildende Kraft dieser Gruppen war so groß, dass bald Jazzmusiker in aller Welt eben diese Art von Jazzrock spielten. Immer war es eine äußerst virtuos ausgeführte Musik, die aber schon bald nach eingeschliffenen Schemata funktionierte: Über einem Riff wurde unisono ein Thema aufgestellt, das nach mehrmaligem Durchspielen zugunsten langer modaler Improvisationen verlassen wurde; am Schluss eines solchen Stückes wurde – wiederum unisono – das Thema wiederholt. Als einziges Kriterium galt bald die Geschwindigkeit, mit der die Musiker ihre Instrumente spielten; die Maßstäbe, die sowohl im Rock wie im Jazz für die Beherrschung eines Instrumentes gelten, wurden in dieser Zeit festgelegt. Der Nebeneffekt war der einer Emanzipation der Rhythmusinstrumente Gitarre, Bassgitarre und Schlagzeug, die wiederum Auswirkungen auf den überkommenen Jazz wie den Rock hatte. Die Elemente des Jazzrock ließen sich isolieren und für jede andere Musik dienstbar machen; selbst Gruppen des Progressive Rock wie Yes und Emerson, Lake & Palmer improvisierten nicht anders. Der Jazzrock dieser Spielart, obwohl eine zeitlich begrenzte Bewegung von drei bis vier Jahren, hat somit positive Nachwirkungen auf die Rockmusik bis in die 1980er-Jahre, teilweise bis in die 1990er-Jahre hinein aufzuweisen.

Abseits vom amerikanischen Jazzrock bildete sich in Europa ein anderer Jazzrock von schillernder Vielfalt heraus. Die britischen Bands Soft Machine und Caravan waren gegen Ende der 1960er-Jahre Rockbands, die sich aber bald dem Jazz einerseits, der Avantgarde der Kunstmusik andererseits zuwandten, und einen eigenständigen europäischen Jazzrock schufen. Neben den in Canterbury beheimateten Bands Soft Machine und Caravan waren es die Gruppen Henry Cow, Slapp Happy, Egg, Hatfield and The North, National Health, Matching Mole und Musiker wie der Schlagzeuger Robert Wyatt und der Gitarrist Fred Frith, deren Musik zwar weitgehend unbekannt blieb, in den 1980er-Jahren aber erheblichen Einfluss auf den Jazzrock nahm.

Der amerikanische Jazzrock indes überdeckte diese Entwicklung. Viele europäische Musiker hielten sich an die Musik der Amerikaner, wenn es auch Nuancen gab: Brand X, eine Band um den Genesis-Schlagzeuger Phil Collins, beispielsweise erfüllte die starren Schemata mit neuem Leben; in der Bundesrepublik Deutschland widmeten sich etwa Embryo und Missus Beastly, aber auch die Jazz-Musiker Klaus Doldinger, Volker Kriegel und Wolfgang Dauner in verschiedenen Bands ebenso einem eigenständigen Jazzrock wie die Berliner Band Bakmak.

3. Jazzrock war Mitte der 1970er-Jahre bei Rockhörern weitgehend in Verruf geraten; einige Schallplatten etwa von Chick Corea, Al DiMeola und Herbie Hancock waren wenig mehr als die routiniert heruntergespielten Produktionen von unterforderten Musikern, Miles Davis veröffentlichte seit Mitte der 1970er-Jahre für einen Zeitraum von sechs Jahren keine Schallplatten mehr, John McLaughlin schien weitgehend orientierungslos. Impulse erhielt die Verbindung von Jazz und Rock aus dem Free Funk: Elemente von Free Jazz und Funk wurden von Musikern wie Ornette Coleman, James Blood Ulmer, Luther Thomas, der Gruppe Material und anderen zu einer Musik verschmolzen, die wieder das Interesse von Rockhörern auf sich zog. Als zentrale Figur gilt der Bassist der Band Material, Bill Laswell, der seit Anfang der 1980er-Jahre auch als Produzent arbeitet und die Fähigkeit besaß, Musiker unterschiedlicher stilistischer Herkunft zusammenzubringen. Mit ihm arbeiteten Reggae-Musiker wie Sly Dunbar und Robbie Shakespeare, Fred Frith von Henry Cow, die Sängerin Nona Hendryx, der deutsche Free-Jazz-Saxophonist Peter Brötzmann und der Schlagzeuger Ronald Shannon Jackson zusammen. Laswell war auch zu Beginn der 1990er- Jahre die stärkste integrative Kraft im Bereich zwischen Rock und Jazz.
Wie sehr Rock- und Jazzelemente in der improvisierten Musik ausgangs der 1980er-Jahre miteinander verwoben sind, kann man an der Musik etwa Jack DeJohnettes einerseits, an der des Saxophonisten John Zorn andererseits ablesen.

Diskografie

USA

Blood, Sweat & Tears: Child Is Father To The Man (1968)
Blood, Sweat & Tears: 4 (1971)
Joanne Brackeen: Keyed Up (1979)
Gary Burton: Norwegian Wood (1973)
Chase: -/Ennea (1972)
Chicago Transit Authority: – (1969)
Stanley Clarke: School Days (1976)
Billy Cobham: Crosswinds (1974)
Chick Corea – Return to Forever: Hymn Of The Seventh Galaxy (1973)
Larry Coryell: Free Spirits (1968)
The Crusaders: Scratch (1974)
Miles Davis: In a Silent Way (1969)
Miles Davis: Bitches Brew (1970)
Al DiMeola: Land Of The Midnight Sun (1976)
Dreams: Imagine My Surprise (1971)
George Duke: Feel (1975)
The Flock: -/Dinosaur Swamps (1972)
Jan Hammer Group: Melodies (1977)
Herbie Hancock: Sextant (1973)
Don Sugar Cane Harris: Got The Blues (1972)
Freddie Hubbard: Super Blue (1978)
The Ides of March: Vehicle (1970)
Jaco Pastorius: – (1976)
Weather Report: – (1971)
Weather Report: I Sing The Body Electric (1972)
The Tony Williams Lifetime: Turn It Over (1970)
Frank Zappa: Chungas Revenge (1970)
Frank Zappa/Jean-Luc Ponty: King Kong (1970)
Keith Jarrett, Gary Peacock, Jack DeJohnette: Standards, Vol. 1 (1983)
Miles Davis: You’re Under Arrest (1985)
Lester Bowie: Avant Pop (1986)
Every Man Band: – (1982)
Every Man Band: Without Warning (1985)
Spyro Gyra: Morning Dance (1979)
Herbie Hancock: Head Hunters (1974)
Herbie Hancock: Future Shock (1983)
Pat Metheny Group: Offramp (1982)
David Sanborn: Straight To The Heart (1984)

Weitere Platten siehe Artikel Free Funk.

GB

Back Door: – (1973)
Bloodwyn Pig: Getting To This (1970)
Brand X: Masques (1978)
Brand X: Do They Hurt? (1980)
Jack Bruce: Things We Like (1970)
Bill Bruford: One of a Kind (1979)
Caravan: In the Land of Grey and Pink (1971)
Colosseum: Valentine Suite (1969)
Egg: – (1970)
Egg: The Polite Force (1970)
Egg: The Civil Surface (1974)
801: Live (1976)
Hatfield and The North: – (1973)
Hatfiel and The North: Of Queues and Cures (1978)
Hatfield and The North: D. S.Al Coda (1982)
Heaven: Brass Rock 1 (1971
Hugh Hopper: Hopper Tunity Box (1977)
If: 3 (1972)
Isotope: Illusion (1974)
Khan: Space Shanty (1972)
King Crimson: Islands (1971)
Mahavishnu Orchestra: The Inner Mounting Flame (1972)
Mahavishnu Orchestra: Birds of Fire (1973)
National Health: – (1978)
Nucleus: Elastic Rock (1970)
Elton Dean’s Ninensense: Oh! For the Edge (1976)
Soft Machine: alle LPs von Third (1970) bis einschl.
Seventh (1974)
Barbara Thompson’s Paraphernalia: – (1978)
U. K.: Danger Money (1979)
Van Der Graaf Generator: H To He Who Am The Only One (1970)
Robert Wyatt: The End of an Ear (1970)
Zzebra: – (1974)

D und übrige Länder

Aera: Türkis (1979)
Association P.C.: Sun Rotation (1970)
Bakmak: Out of The Blue (1976)
Bergendy: Fagypont fölött mienk a vilag (1976)
Berlin-Fusion (1979)
Bertha & Friends: – (1978)
Blow Out: – (o.J.)
Carsten Bohn’s Bandstand: Mother Goose Shoes (1979)
Brainstorm: Smile A While (1972)
Burnin‘ Red Ivanhoe: W.W.W. (1971)
Francois Cahen/Didier Lockwood: Thank you Friends (1978)
Philip Catherine/Charlie Mariano/Jasper van’t Hof: Sleep my Love (1979)
Circus: Movin‘ On (1977)
COS: Postaeolian Train Robberya (1974)
The Wolfgang Dauner Group: Rischka’s Soul (1972)
Dzyan: Time Machine (1973)
Embryo: We Keep On (1973)
Embryo: Apo-Calypso (1977)
Emergency: Entrance (1972)
Komintern: Le bal du rat mort (1971)
Volker Kriegel: House Boat (1978)
Laboratorium: Modern Pentathlon (1976)
Didier Lockwood: Jazz-Rock (1976)
Made in Sweden: Mad River (1971)
Mallet Connection: Baltzwaltz (1979)
Midnight Sun: Visza a varosba (1978)
Missus Beastly: Dr. Aftershave and the Mixed Pickles (1976)
Munju: High-Speed Kindergarten (1977)
My Ship: Morning Song (1971)
Nova: Vimana (1976)
Orexis: – (1977)
Out of Focus: Wake up (1971)
Alto Pappert: Alto (1978)
The Dave Pike Set: Infra Red (1972)
Plat Du Jour: – (1977)
Potemkine: Triton (1977)
Karl Ratzer Group: Fingerprints (1979)
Ruphus: Inner Voice (1977)
Terje Rypdal: What Comes After (1974)
Saluki: – (1976)
SBB: Nowy horyzont (o. J.)
Snowball: Defroster (1978)
Speed Limit: – (1974)
Supersister: To the highest bidder (1971)
Tasanvallan Presidenti: Milky Way Moses (1974)
Jukka Tolonen: Tolonen! (1973)
Triangle: – (1970)
Tritonus: – (1975)
Peter Trunk: Sincerely P. T. (1973)
United Jazz and Rock Ensemble: Live im Schützenhaus (1977)
Virgo: – (1975)
YS: Il Balletto di bronzo (1972)
ZAO: Shekina (1975)
ZNR: Barricade 3 (1976)

Literatur

Lippegaus, Karl : Rock Jazz, in: Die Story des Jazz. Vom New Orleans zum Rock Jazz, hg. von Joachim-Ernst Berendt; Stuttgart 1975
Lake, Steve: Fusion: A Way Of Life, in: That’s Jazz. Der Sound des 20. Jahrhunderts, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung; Darmstadt 1988