Moan

Moan, englisch bzw. amerikanisch für stöhnen, heulen, ursprünglich eine Bezeichnung für Klagelaute, die von den nach Amerika verschleppten Afrikanern als Teil des Begräbnisrituals hervorgebracht wurden.

Mit fortschreitender Christianisierung der Afrikaner verlor diese rituelle Praxis zunehmend an Bedeutung, doch hielt sich der Begriff in der Bluesmusik, beispielsweise im Titel »Clarksdale Moan« (1930) des Bluesmusikers Edward James »Son« House (* vermutlich 1902, † 1988). Die entsprechende, auf diesen Lauten beruhende Gesangstechnik wird Moaning genannt.