Punktierter Rhythmus

Punktierter Rhythmus, Zeitgliederung, der eine Note durch einen Punkt, der rechts neben dem Notenkopf angegeben wird, um die Hälfte ihres Wertes verlängert und die nachfolgende Note entsprechend verkürzt wird.

Der punktierte Rhythmus erinnert an ein Hüpfen wund wird häufig, besonders in älterer Musik, in Tanzsätzen verwendet. So etwa in Allemande und Siciliano. Die Beispiele zeigen die Notation von 1. punktierten Vierteln, 2. punktierten Achteln und 3. punktierten Sechzehnteln.

Wird das Verhältnis lang-kurz in sein Gegenteil verkehrt – in kurz-lang -, so entsteht der 4. so genannte langobardische Rhythmus:

Beispiele von punktierten Rhythmen finden sich in der gesamten Musikgeschichte, etwa bei Johann Sebastian Bach (Siciliano aus der Sonate für Flöte und Cembalo BWV 1031), Wolfgang Amadeus Mozart (Sonate Nr. 11 A-Dur für Klavier, KV 331), im Volkslied (»Stille Nacht, heilige Nacht«) und in der Rockmusik, besonders auffällig etwa in »Junk« von Paul McCartney.

Diskografie

Paul McCartney: McCartney (1970)