Stagehand

Stagehand, zusammengesetzt aus englisch stage für »Bühne« und hand für »Arbeiter«, auch Stagecraft, Hilfskraft im Bühnenbereich von Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Open-Air-Veranstaltungen jeglicher Art, für verschiedene Aufgaben eingesetzt und daher mitunter auch auf bestimmte Bereiche spezialisiert; der Ausdruck wird allerdings besonders im Umfeld von Veranstaltungen verwendet, die eher zur so genannten Populärkultur zählen.

Fest angestellte Bühnenarbeiter etwa in Theatern werden in der Bundesrepublik Deutschland eher Bühnenfacharbeiter – mit je nach Aufgabe, Verantwortung und Stellung in der internen Hierarchieunterscheidungen wie Bühnenmeister, Bühnentechniker usw. – genannt. Zu den Aufgaben eines Stagehands gehören etwa der Aufbau einer Bühne – falls gewünscht auch der Traversen für die Lichtanlage, Aufbau und Einrichtung einer P.A. mitsamt deren Verkabelung, der Aufbau im Backstage-Bereich wie auch der gesamte Abbau und das Verladen in Lastwagen. Stagehands unterscheiden sich von Veranstaltungstechnikern hinsichtlich ihrer Ausbildung: Während es für Stagehands keine geregelte Ausbildung gibt, ist die Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik seit 1998 geregelt und mündet in staatlicher Anerkennung. So sind Stagehands oft ad hoc angestellte Studenten oder freiberufliche Bühnenarbeiter. Die Arbeit eines Stagehands ist schwer und häufig schlecht bezahlt; in der Hierarchie des Personals für die Durchführung beispielsweise einer Konzertveranstaltung steht der Stagehand ganz unten .
Ein Stagehand, der mit einer Rockband reist und damit zum personellen Umfeld einer Band gehört, wird Roadie genannt.