Clocktrack

Clocktrack, zusammengesetzt aus englisch clock für »Uhr« und englisch track für »Spur«, Begriff aus der analogen Tonstudiotechnik; bezeichnet wird damit der auf einer Spur eines Mehrspurtonbandes aufgenommene Zeitcode, mit dessen Hilfe es möglich ist, weitere Tonbandgeräte oder auch Videogeräte synchron mit dem Mehrspurgerät laufen zu lassen.

Ein Clocktrack wird immer dann benötigt, wenn die Zahl der Aufnahmespuren nur einer Maschine nicht ausreicht und eine zweite Maschine mit der ersten gekoppelt werden soll. Sollen beispielsweise zwei 16-Spur-Maschinen miteinander verbunden werden und synchron laufen, so wird auf jeweils einer Spur jeder der Maschinen eine Clocktrack aufgezeichnet. Eine besondere Schaltung zwischen den Maschinen vergleicht die Clocks – ein elektrischer Impuls in Form eines kurzen Spannungsstoßes – und regelt die Geschwindigkeiten der Maschinen so, dass beide synchron laufen. Für die eigentlichen Ton-Aufnahmen stehen also nicht 32 Spuren zur Verfügung, sondern lediglich 30.
Es ist auch möglich, einen Computer mit Tonbandmaschinen zu synchronisieren. Zwar gibt es dafür verschiedene Verfahren, doch hat sich das SMPTE-Timecode-Verfahren insgesamt etablieren können; dieser Timcode kann auch mittels MIDI übertragen werden. Ein auf dem Computer laufender Sequencer kann unter Einsatz dieses Verfahrens also auch externe Geräte synchronisieren.