S/P-DIF

S/P-DIF, Abkürzung für Sony/Philips Digital Interface, von der japanischen Firma Sony in Zusammenarbeit mit der niederländische Firma Philips entwickelte Schnittstelle für die Übertragung digitalisierter Audio-Daten; die Schnittstelle wird selten auch TOSLINK genannt.

Die Spezifikation der Schnittstelle ist unter dem Titel »Digitalton-Schnittstelle« in der Norm DIN EN 60958 festgelegt. Unterschieden wird der professionelle Verwendungsbereich vom Konsumer-Bereich. So ist die Schnittstelle etwa an Fernsehgeräten, CD-Playern, DAT-Recordern, Receivern und Soundkarten für PCs zu finden. Für die Übertragung der Daten können entweder Metall- oder Glasfaserkabel genutzt werden, Anschlüsse für Metallkabel sind als Cinch-Buchse ausgebildet, für Glasfaserkabel gibt es eine besondere Buchse; weniger üblich ist die Verwendung einer Klinkenbuchse von 3,5 Millimeter Durchmesser.
Im professionellen Bereich verfügen hochwertige Synthesizer und Workstations häufig über eine S/P-DIF-Schnittstelle. Sinn der Schnittstelle ist es, einmal digitalisierte Audio-Daten wegen der Übertragung von Gerät zu Gerät nicht in analoge Signale umwandeln und diese erneut digitalisieren zu müssen.