Katie Melua

Melua, Katie, eigentlich Ketevan Melua, britische Popsängerin georgischer Abstammung, * Kutaissi 16.9.1984.

Biografie

Katie Melua kam 1993 mit ihren Eltern zunächst nach Belfast, 1997 nach Redhill (Surrey). Dort ging sie auch zur Schule und absolvierte anschließend an der Brit School of Performing Arts in London eine Ausbildung. Noch als Schülerin belegte sie 1999 den ersten Platz in der TV-Show »Star up their nose«. Wenig später entdeckte sie der britische Popmusiker und Produzent Mike Batt, der sie für seine Produktionsfirma Dramatico unter Vertrag nahm.
Batt, eine der grauen Eminenzen der britischen Popmusik und mit sentimentalen Balladen selbst einige Male in den Hitparaden der Welt erfolgreich gewesen (»Lady of the dawn«; 1979), schrieb die Songs – zuweilen gemeinsam mit der Sängerin -, und arrangierte die Musik. Das Resultat war eine Mischung von Folk, gefälschtem Jazz und Pop zudem Katie Melua mit kleiner, beweglicher Stimme sang.
»Call off the search« erschien 2003 und befand sich im Frühjahr 2004 auf dem ersten Platz der britischen Charts – noch vor Veröffentlichung des Albums in den anderen Ländern Europas. Die gefälligen Songs des Gespanns Melua und Batt waren binnen kurzem weltweit erfolgreich und »Call off the search« wurde millionfach verkauft. Nach einer monatelangen Welttournee nahm sie 2005 die Arbeit mit Batt an einem neuen Album auf, das 2005 unter dem Titel »Pice by piece« auf den Markt kam. Batt und Melua hatten am Erfolgrezept keinerlei Änderungen vorgenommen und unterließen dies auch bei den Aufnahmen zu »Pictures« (2007), wenn auch einige Songs durch den verstärkten Einsatz des Schlagzeugs etwas rauer daherkamen. Ebenfalls 2007 veröffentlichte Katie Melua eine kuriose DVD: Sie hatte 2006 ein kleines Konzert auf der Bohrinsel Sea Troll in der Nordsee gegeben – allerdings über 300 Meter unter der Wasseroberfläche. Die DVD »Concert under the sea« enthielt die Dokumentation dieses einmaligen Unterfangens.
Katie Melua ist der musikalische Homunkulus von Mike Batt, der ein Meister der gefühlvollen, mitunter auch gefühligen Pop-Balladen ist und diese gleich reihenweise für Katie Melua verfasste. Der immense Erfolg gab ihm Recht, doch zeigte Katie Melua hier und da auch, dass sie kein Norah-Jones-Clone und ihr musikalischer Horizont weiter als der ihres Meisters ist. So sang sie auch Songs von The Cure und von Prince, und zählt zu ihren Musik-Favoriten unter anderem Rage against the Machine, The Babyshambles und Portishead.



Diskografie

Call off the search (20039
Piece by piece (2005)
Pictures (2007)



Weblinks

http://www.katiemelua.com (Offizielle Website der britischen Popsängerin Katie Melua)
http://www.katiemelua.de (Offizielle deutsche Website der britischen Popsängerin Katie Melua)