Workstation

Workstation, zusammengesetzt aus englisch work für »Arbeit« und station für »Station«, Synthesizer, der neben der Tonerzeugung und einer Tastatur ein Effektgerät mit mehreren Effekten, einen Sequencer und eine Möglichkeit zum Speichern von kompletten Musik-Produktionen enthält.

Als Speichereinheit wurden oft CD-Brenner eingebaut, mit deren Hilfe es möglich war, die mit der Workstation produzierte Musik als Audio-CD festzuhalten. In jüngerer Zeit wurde das CD-Laufwerk allerdings durch Festplatten und Speicherkarten-Slots ersetzt, zusätzlich die Instrumente mit einem digitalen Ausgang ausgestattet. Die Synthesizer enthalten oft Klangprogramme auf der Basis von Samples und stellen seitens der Klangerzeugung meist eine Kombination von Synthesizer, Digital-Piano und Drum-Machine dar. Die Tastaturen von Workstations sind oft von hochwertiger Bauart und haben einen Umfang von 88 Tasten; in aller Regel können Workstations auch als Masterkeyboards dienen.

Als Prototyp der Workstation gilt der 1988 von der japanischen Firma Korg vorgestellte Synthesizer M1. Das Konzept dieses digital arbeitenden Synthesizers wurde von vielen Firmen aufgegriffen, so dass diese Instrumente eine eigene Produktgruppe bilden. Die umfassenden Möglichkeiten der Workstations werden allerdings nicht von allen Käufern der Geräte genutzt, da der Computer vor allem im Bereich des Sequencings mehr Möglichkeiten und einen leichteren Zugang bietet.