Tama

Tama Drums, Vertriebsname für die Schlagzeug-Instrumente der japanischen Firma Hoshino Gakki; die Firma wurde 1908 von Matsujiro Hoshino als Buchhandlung mit Notenblattverkauf gegründet. Zu dem Konzern gehört auch die Musikinstrumentenfirma Ibanez.

Bis in die 1970er-Jahre hinein baute die Firma unter dem Namen Star vor allem mehr oder weniger exakte Kopien der Drum Sets amerikanischer Firmen wie etwa Ludwig. Seit den 1970er-Jahren vertrieb der Konzern unter dem Namen Tama aber auch Drums, die nach eigenen Maßstäben gefertigt wurden. Zunächst konzentrierte sich Tama auf den Anfänger-Markt und überzeuget mit solide gefertigten Instrumente, die in Bezug auf ihre Klangeigenschaften den Vorbildern in nichts nachstanden, aber zu einem erheblich günstigeren Preis angeboten wurden. Drum Sets wie das Swing Star und das Rock Star ebneten Tama den Weg. Wie Pearl, einem anderen japanischen Schlagzeug-Hersteller, gelang es Tama auf diesem Weg, auch professionelle Musiker von der Qualität ihrer Produkte zu überzeugen, so dass seit Ende der 1970er-Jahre die japanischen Produkte mit ihren amerikanischen und europäischen Vorbildern mindestens gleichziehen konnten. Spätestens, als Tama Stewart Copeland, Schlagzeuger der britischen Gruppe Police, verpflichten konnte, Schlagzeuge aus eigener Produktion zu verwenden, gehörte Tama zu der kleinen Gruppe der Hersteller von Drum Sets, die jeden Anspruch erfüllen konnte. Im Laufe der Jahre hat Tama in diesem Bereich eine Reihe von Standards gesetzt; zu nenne wären etwa die Sets der Star-Classics-Serie wie auch die verschiedenen Fußmaschinen der Iron-Cobra Serie.
Es gibt eine Reihe von professionellen Schlagzeugern, die Produkte der Firma Tama nutzen, neben Stewart Copeland etwa Simon Phillips (Toto, The Who) und Lars Ulrich (Metallica) gehört auch Mike Portnoy, Schlagzeuger der amerikanischen Progressive-Rock-Band Dream Theater, dazu.



Weblink

http://www.tama.com/ (Offizielle Website des japanischen Schlagzeug-Herstellers Tama)