Arch-top Guitar

Arch-top Guitar, englisch für Bogen und für oben, oben gelegen, Bezeichnung für Gitarren, deren Decke und Boden eine Wölbung aufweisen und deren Korpus resonant, also weitgehend hohl ist.

Archtop-Guitar

Arch-top Guitar (Fotolia)

Herkömmliche so genannte akustische Gitarren haben meist eine flache Decke und einen flachen Boden, doch gibt es auch Instrumente, deren Boden wie bei Violinen eine Wölbung aufweist. Diese Bauweise wurde auch auf so genannte Schlaggitarren übertragen, zusätzlich auch die Decke mit einer Wölbung versehen. In dieser Bauart gibt es auch elektrische Hollow-Body-Gitarren. Arch-top-Gitarren verfügen nicht über ein Schallloch unterhalb des Halses, sondern werden meistens mit den von Violinen her bekannten f-Löchern versehen. In der Regel wird der Korpus einer Arch-top-Gitarre mit einem Cutaway versehen. Die Entwicklung dieses Gitarrentypus – zunächst ohne Tonabnehmer – geht vor allem auf die amerikanische Firma Gibson zurück und kam der Forderung von Musikern nach einem lautstärkeren, durchsetzungsfähigen Instrument entgegen. 1922 kamen die ersten Arch-top-Gitarren auf den Markt, seit den 1930er-Jahren gibt es auch elektrische Gitarren dieser Bauart. Später wurden auch Solid-Body-Gitarren mit gewölbtem Korpus gebaut.