Crash-Becken

Crash-Becken, auch Crash Cymbal, von englisch crash für »Krach«, englisch: cymbal, Idiophon (Metallophon, Schlaginstrument ), lautstarkes, durchsetzungsfähiges Becken, das nicht wie ein Ride-Becken dem Verdeutlichen des Beats dient, sondern mit dem formale Akzente gesetzt werden, also etwa innerhalb viertaktiger Perioden auf der ersten Zählzeit des jeweils ersten Taktes angeschlagen werden.

Wie alle Becken werden Crash-Becken aus verschiedenen Metalllegierungen wie Messing und Bronze hergestellt. Es gibt sie in zahlreichen Größen und Stärken. Der Durchmesser kann dabei zwischen etwa 35 Zentimetern (14 Zoll) bis zu 50 Zentimetern betragen. Kleinere Crash-Becken werden meist als Splash-Becken bezeichnet, sie haben einen Durchmesser von etwa 20 Zentimetern (8 Zoll) bis 30 Zentimetern (12 Zoll). Im Unterscheid zu Ride-Becken läuft der Rand des Beckens gemessen an seiner durchschnittlichen Stärke dünner aus. Crash-Becken sind also relativ dünner als Ride-Becken.

Je nach Stilrichtung bevorzugen Rockschlagzeuger eher dickere Becken – die im Allgemeinen auch lauter sind –, Jazzmusiker die leiser klingenden dünneren Becken.

Literatur

Pinksterboer, Hugo/Mattingly, Rick Mattingly (Ed.): The Cymbal Book; Milwaukee 1992
Aldridge, John: Guide To Vintage Drums; Anaheim Hills 1994
Montague, Jeremy: Timpani & Percussion; Reihe Yale Musical Instruments Series; New Haven/London 2002

Weblink

www.sabian.com (Website des Beckenherstellers Sabian mit ausführlichen Informationen zur Beckenherstellung)