Palm-Glissando

Palm-Glissando, von englisch Palm für »Handfläche« und Glissando, Spieltechnik bei der Hammond-Orgel

Der Organist drückt dazu mit der Innenseite der Hand mehrere Tasten links – bei den tiefen Tönen – oder rechts – bei den hohen Tönen – gleichzeitig und fährt die Tastatur aufwärts bzw. abwärts. Die Geschwindigkeit der Bewegung muss dabei dem Tempo der Musik angepasst sein. Mitunter führen Organisten das Palm-Glissando auch mit beiden Händen in beiden Richtungen gleichzeitig aus. Es genügt zwar, lediglich die weißen Tasten niederzudrücken, doch können mit den Fingern auch die schwarzen Tasten betätigt werden. Der Effekt ist, dosiert angewendet, von immenser Wirkung, besonders, wenn die Geschwindigkeit des Leslie-Rotors auf »schnell« eingestellt ist.

Das Palm-Glissando ist auf anderen Tasteninstrumenten als der Hammond-Orgel oder deren Kopien schwer auszuführen, da beispielsweise Klaviere und Synthesizer nicht über die so genannte Waterfall-Tastatur verfügen.