Buddah Records

Stichwort Genesis



Buddah Records, amerikanisches Rock-Schallplattenlabel, 1967 vom Besitzer des Plattenlabels Kama Sutra Records gegründet.

Mit der Leitung des Labels wurde Neil Bogart betraut, der vorher Manager bei der Schallplattenfirma MGM Records gewesen war. Bogart verpflichtete als erste Bands die Gruppen Ohio Express und 1910 Fruitgum Company, Protagonisten der so genannten Bubblegum Music, und legte das Label damit für Jahre auf diese Musik fest. Im Laufe der Jahre konnte sich die Firma allerdings, nicht zuletzt mit Hilfe von Kamasutra Records, aus dieser Lage befreien. Um 1970 zählten dann auch mit Genesis, Gladys Knight and The Pips, Captain Beefheart and his Magic Band, Sha Na Na und Brewer and Shipley Musiker und Bands zu Buddah Records, die mit Bubblegum Music nichts zu tun hatten. Zeitweise ließen die Firmen Sussex Records (bis 1974), T-neck Records und das Jazz-Label Cobblestone Records ihre Platten von Buddah vertreiben. Nachdem die Firma 1983 ihre Arbeit eingestellt hatte, gingen die Rechte am Namen und der Katalog an die Bertelsmann Music Group (BMG). BMG nutzte den Namen zunächst zwar nicht, setzte ihn ab 1998 aber wieder ein, vornehmlich für die Wiederveröffentlichung älterer Schallplatten. Von 2002 an gehörte Buddha Records zum BMG-Geschäftsbereich BMG Heritage. Nach dem Zusammenschluss von Sony und BMG zu Sony BMG Music Entertainment wurde Buddah Records dem Label Legacy Recordings untergeordnet.