Rhino Entertainment

Rhino Entertainment, amerikanisches Schallplattenlabel, 1978 aus einem 1973 von Richard Foos in Los Angeles gegründeten; Foos gründete Rhino gemeinsam mit Harold Bronson. Rhino Entertainment ist Teil der Warner Music Group.

Die erste Schallplatte, die das neue Label veröffentlichte, war »Go To Rhino Records« von Wild Man Fisher. Von Anfang an widmeten sich Foos und Bronson aber der Wiederveröffentlichung älterer Platten, kauften etwa von dem in Konkurs gegangenen White Whale Label (The Turtles) die Rechte und veröffentlichten die alten Aufnahmen nach erneutem Mastering, also in verbesserter Klangqualität. Mit Einführung der CD eröffnete sich gerade für die Wiederveröffentlichung älterer Aufnahmen ein neuer, großer Markt, auf dem Rhino erfolgreich bewegte. Daneben veröffentlichte Rhino Records auch die Musik junger, noch unbekannter Musiker und Bands.
1986 schloss das Label mit Capitol Records einen Vertriebsvertrag und erhielt auf diesem Wege die Rechte an den Aufnahmen von Roulette Records. 1992 wechselte Rhino den Vertrieb, ging mit Atlantic Records eine Verbindung ein. Warner erwarb umgehend einen Anteil von 50 Prozent an dem Label und übernahm es 1998 in Gänze. Im Jahr darauf eröffnete Rhino mit Rhino Handmade eine neue Verkaufsstrategie: Ausschließlich über das Intern und in limitierter Auflage werden unter diesem Namen besonders ausgestattete Wiederveröffentlichungen angeboten. Im Katalog Rhino Records sind eine Vielzahl älterer Aufnahmen von Musikern und Bands vertreten, so etwa Eric Burdon, Ramones, Grateful Dead, Emerson, Lake & Palmer, Yes, The Doobie Brothers, Chicago, The Doors, War, The Monkees und Bee Gees.
Foos und Bronson verließen Rhino Records 2003, Foos gründete mit Shout! Factory aber sogleich ein neues Label.



Weblink

http://www.rhino.com (Offizielle Website des amerikanischen Schallplatten-Labels Rhino Entertainment)