Heavy Metal

Heavy Metal Rock, auch nur Heavy Metal oder Metal, oder auch Heavy Rock, zusammengesetzt aus englisch heavy für »schwer« und metal für »Metall«, Rockmusik, die in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre ihren Ursprung hat und von elektrischen Gitarren, elektrischer Bassgitarre und Schlagzeug geprägt ist. Im Heavy Metal existieren mehrere Haupt- und Nebenströmungen nebeneinander, so dass sich um den Begriff Metal eine Vielzahl weiterer Begriffe gebildet hat. Der Begriff selbst soll auf das von William S. Burroughs verfasste Buch »The Soft Machine« (1962) zurückgehen, in dem eine Figur den Namen Uranian Willy, the Heavy Metal Kid trägt. Abgesehen davon, dass zu dieser Zeit weder Hardrock noch Heavy Metal Rock existent waren, lässt sich diese Annahme ebenso wenig beweisen, wie die, dass der Begriff nach einer Textzeile des Songs »Born to Be Wild« – 1968 von der amerikanischen Band Steppenwolf veröffentlicht – gebildet wurde; das Gleiche gilt für diverse andere mehr oder weniger exotische Versuche der Begriffsklärung. Das Wort »heavy« war im Umfeld von Rock allerdings schon Mitte der 1960er-Jahre üblich.

Im Laufe der 1960er-Jahre hatte sich, ausgehend vom Erfolg der britischen Band The Who, eine Variante der Rockmusik herausgebildet, die unter der Bezeichnung Hardrock eine kompromisslose, auf Elemente des Pop verzichtende Musik darstellte, in der neben einem extrovertierten Sänger der verzerrte Klang elektrischer Gitarren im Zentrum stand. Als weitere Vertreter des Hardrock können – zumindest mit einigen ihrer Aufnahmen – Bands wie Cream, The Move, Deep Purple und Led Zeppelin angesehen werden. Diesem britischen Zweig des Hardrock standen in den USA etwa Iron Butterfly, Blue Cheer und MC5 mit einem vom Psychedelic Rock beeinflussten Hardrock gegenüber.

In diese Reihe von Rockbands gehörte auch die britische Band Black Sabbath, 1968 aus der Band Earth hervorgegangen. Das erste Album der Band, 1970 veröffentlicht, zeigte noch den Einfluss von Hendrix und britischem Bluesrock, »Paranoid«, das zweite Album der Band aus demselben Jahr aber auch schon die Stilmerkmale, die den späteren Heavy Metal bis heute prägen: Tiefer gestimmte elektrische Gitarre, Dominanz von prägnanten Riffs, häufig von Gitarre und Bassgitarre im Unisono vorgetragen, eine quasi »solistische« Rolle des Schlagzeugspiels, das im Übrigen nicht auf Komponenten des Jazz-Schlagzeugspiels zurückgreift, im Zentrum schließlich ein einzelner Sänger mit einer eigenständigen Gesangsästhetik, die nicht auf Wohlklang ausgerichtet ist. Zu all dem gehören auf der Bühne Posen, die ebenso als stilisierte Gebärden der Aggression wie der Macht gedeutet werden können. In das Bild von Überwältigung passt auch die Lautstärke des frühen Heavy Metals, die alles bis dahin Gekannte übertraf. Von eklatanter Bedeutung waren auch die Texte, die Ozzy Osbourne, Sänger der Band Black Sabbath vortrug, und die häufig von allerlei Okkultem, Dämonen, Tod und Satan handelten.

Noch wich das äußere Erscheinungsbild der Musiker nicht von dem anderer Rock- und Popmusiker ab: Osbourne trug dieselbe Fransenjacke, die Roger Daltrey zu seinem Markenzeichen gemacht hatte, Gitarrist Tony Iommi auch mal ein mit Blümchen besticktes Hemd. Ohnehin hatte es Heavy Metal zu Beginn der 1970er-Jahre schwer: Die Rockmusik wurde vom Progressive Rock der britischen Bands Genesis, Yes und Emerson, Lake & Palmer dominiert, Disco zog die Tänzer an und der amerikanische Jazzrock Hörer, die weder Progressive Rock noch Disco goutierten. Als Mitte des Jahrzehnts Punk und New Wave die Rockmusik radikal veränderten, wirkte der Heavy Metal von Bands wie Black Sabbath, AC/DC oder Kiss alt und rückständig und galt bei vielen Rockhörern als primitiv. Die Folge dieser Ablehnung, die von den einschlägigen Medien eifrig unterstützt wurde, war die Abspaltung eines ganzen Bereichs der Rockmusik: Öffentlich in die Ecke des Veralteten gedrängt, sah der Heavy-Metal-Fan in »seiner« Musik die eigentliche Rockmusik. Zu dieser Zeit hatte Heavy Metal auch zu einer eigenen Formensprache in der Kleidung gefunden: Männer mit sehr langen Haaren, gekleidet in schwarzes, mit verchromtem Metall verziertem Leder, oft in Stiefeln mit hohen Absätzen. Da diese Kleidungsästhetik auch von einem Teil der männlichen Homosexuellen zumal in den USA favorisiert wurde, wurde auch dem Heavy Metal zugeschrieben, latent homosexuell zu sein. Tatsächlich fühlten sich nur wenige Frauen von dieser Musik angezogen und bei den Konzerten der Bands standen fast nur Männer in den Sälen.

Eine weitere Verselbständigung des Heavy Metal fand gegen Ende des Jahrzehnts statt, als quasi die zweite Generation von Bands die Bühne betrat und um 1980 der Begriff New Wave of British Heavy Metal entstand; möglich, dass ihn der britische Musikjournalist Geoff Barton 1979 in der britischen Zeitschrift »Sounds« fallen ließ. Zur NWOBHM, wie die Bewegung bald abgekürzt wurde, gehörten die Bands Iron Maiden, Def Leppard, Saxon, Samson, Venom, Girl School, Tygers of Pantang, Diamond Head und Praying Mantis, bald aber wurden weitere dazu gezählt. Das Bild des Heavy Metal verfestigte sich in diesen Jahren, so dass er von manchen Kritikern wegen der üppigen Frisuren der Musiker despektierlich als »Poodle-Rock« bezeichnet wurde, zumal manche eine Mainstream-Band die äußeren Merkmale des Heavy Metals zwar benutzte, mit der Musik aber wenig im Sinn hatte.

Denn tatsächlich stellte die NWOBHM eine Art Absetzbewegung aus dem Mainstream der Rock- und Popmusik jener Jahre dar: Die Hitparaden waren bestimmt von den Ausläufern der New Wave mit teils artifiziellem, teils restaurativem Rock, in dem die Keyboardinstrumente – abgesehen von der Hammond-Orgel – sich nach wie vor neben der Gitarre behaupteten; viele Bands jener Jahre kamen ohne die elektrische Gitarre aus. Gleichzeitig war die Disco Music in eine Vielzahl von Varianten der Dance Music übergegangen, in der ebenfalls elektronische Klangerzeuger verwendet wurden und Gitarreninstrumente aufs Ganze gesehen überhaupt keine Rolle spielten. So konnten die wenigen Bands der NWOBHM, denen ein Heer von Amateur-Bands in vielen Ländern der Welt, zumal in Lateinamerika und Europa nacheiferte, das Klangbild des Heavy Metal nicht nur festlegen, sondern für viele Jahre bestimmen: Die elektrische Gitarre wurde zum alleinigen Hauptinstrument der Musik. Zwar setzten die meisten Bands weiterhin auf solides, oft auf virtuoses instrumentales Handwerk; auf Keyboards und die Ingredienzien der Popmusik – etwa farbige, abwechslungsreiche Instrumentierung – wurde aber bewusst verzichtet. Viele Bands zeigten zwar eine gewisse Tendenz zum Progressive Rock der 1970er-Jahre, doch ging diese Annäherung fast nie so weit, dass etwa Formen oder gar Werke der traditionellen Kunstmusik in Teilen übernommen wurden.

Es ist eher Ansichtssache, ob die New Wave of British Heavy Metal tatsächlich eine »Welle« war, also eine Vielzahl von Bands hervorbrachte. Ihre Wirkung hatte die NWOBHM in jedem Fall in einer Art Ideologie, was denn »wirkliche« Rockmusik zu sein hatte; dafür genügten im Grunde die wenigen genannten Bands. Zudem konnte die NWOBHM natürlich auch als einer der Zweige des Heavy Metal gesehen werden: Die »alten« Bands existierten weiter, selbst wenn sei ein wenig in den Hintergrund gerieten. Gleichzeitig übernahmen manche Metal-Bands Anregungen aus dem Punk der 1970er-Jahre. Eine Formation wie Motörhead etwa kann prototypisch für viele Bands jener Zeit gesehen werden: Der Bassist der Band, Lemmy Kilmister, hatte seine musikalische Sozialisation bei Hawkwind erlebt, einer Band, die zur zweiten Garnitur der Progressive-Rock-Bands der 1970er-Jahre gezählt werden muss, bezog aber den Ansporn, selbst als Musiker aktiv zu werden, zum Teil aus dem Punk.

So überstrahlte die NWOBHM für wenige Jahre andere Entwicklungen, die sich hier und da aber schon um 1980, erst recht Anfang der 1980er-Jahre ankündigten. Die britische Band Venom, eigentlich auch zu den Hauptvertretern der NWOBHM zu zählen, setzte mit ihren Konzerten auf eine diffuse Mischung von Okkultismus und Aggression und ihr zweites Album, »Black Metal«, 1982 ergab eine sprechende Bezeichnung für eine bald evident werdende Strömung des Heavy Metal. In der ersten Hälfte der 1980er-Jahre war Black Metal aber nicht die einzige Spielart des Heavy Metal. Speed Metal wurde eine Variante genannt, bei der die Instrumente mit aberwitziger Geschwindigkeit gespielt wurden, Thrash Metal erwies sich als eine der bedeutendsten Entwicklungen. Das Zentrum der Entwicklung der Musik verlagerte sich in diesen Jahren von Großbritannien in die USA, Bands wie Megadeth, Metallica, Slayer und Anthrax setzten nunmehr die Maßstäbe im Heavy Metal, die in gemilderter Form von Bands wie Bon Jovi und Guns N’ Roses übernommen wurden, deren Musik dann sogar wieder Eingang in die Hitparaden fanden. Die Gegenbewegung zeigte sich in den Veröffentlichungen von Bands wie der Henry Rollins Band, die ihre Musik ohne weitere Umstände Hardcore nannten und sich – bewusst oder nicht – darin auf den Punk der 1970er-Jahre bezogen.

In der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre splitterte sich das Genre weiter auf, kenntlich an einer Flut von Begriffen, die kaum musikalischen Sachverhalten folgten, sondern sich oft genug aus dem Willen zur Abgrenzung von Fan-Gruppen ergaben. Aus der Vielzahl der Etiketten seien wahllos herausgegriffen: Power Metal, Death Metal, Black Metal, Doom Metal, Progressive Metal, Gothic Metal, Industrial Metal, Symphonic Metal, Melodic Metal, Folk Metal, Grindcore, True Metal, Glam Metal, Stoner Rock, Alternative Metal, Christian Metal, White Metal, Funk Metal, Post-Metal, Rap Metal, Technical Death Metal, Traditional Heavy Metal, Viking Metal und weitere mehr. Natürlich wird dise unvollständige Liste stetig erweitert, teils von dem Heavy Metal in all seinen Spielarten gewidmeten Zeitschriften und den dort publizierenden Musikjournalisten, teils von Plattenfirmen, die sich in der Flut von Veröffentlichungen nicht anders bemerkbar machen können, als durch die Behauptung, mit dieser oder jener CD wieder eine neue Spielart des Metal im Programm zu haben. Mitunter aber wird ein bestimmter »Stil« nur von zwei oder drei Bands repräsentiert, und natürlich können Begriffe auch frei erfunden werden. Es liegt auf der Hand, dass die Vielzahl der Bezeichnungen eher sozialen Gegebenheiten entspricht als dingfest zu machenden Unterschieden in der Musik. Denn wenn auch die »Heavy-Metal-Szene« dem Außenstehenden das Bild einer Gemeinschaft bietet, so ist sie in sich in Teilen auch durchaus zerstritten und mache Gruppen stehen sich sogar feindselig gegenüber. In dieser Hinsicht, der der eifersüchtigen Überwachung des bevorzugten eigenen Gebietes, ähneln bestimmte Fan-Gruppen den Anhänger jüngerer Dance Music, die ihrerseits ebenfalls in eine Vielzahl von Gruppen und Grüppchen aufgesplittert sind.

Unabhängig davon gibt es innerhalb des Heavy Metal – die Bezeichnung kann mittlerweile entweder als historisch oder gar veraltet, oder aber als Oberbegriff gesehen werden – durchaus breiten Strömungen, die eigene Namen rechtfertigen. Mag Progressive Metal noch als schwächliche, kaum zu haltende Bezeichnung für eine Spielart des amerikanischen Progressive Rock gesehen werden – eine Band wie Dream Theater steht weit eher in der Tradition früherer amerikanischer Progressive-Rock-Bands wie Styx und Kansas als in der von etwa Saxon oder gar Metallica – so stellt beispielsweise der Gothic Rock längst eine eigenständige Entwicklung dar, in der Heavy Metal mit einigen Elementen der Musik etwa von The Cure, Bauhaus, Siouxsie & The Banshees und Joy Division eine Verbindung eingingen. Wenig typisch für den klassischen Heavy Metal, in den Frauen als Musikerinnen so gut wie keine Rolle spielen, sind im Gothic Rock Frauen durchaus vertreten und bestimmen als Sängerinnen sogar das Klangbild; natürlich unterscheidet sich auch das Publikum dieser Bands vom typischen des Heavy Metal.

Eine weitere Entwicklung wurde in den 1990er-Jahren evident, als Heavy-Metal-Songs in der Musik von Hiphop-Formationen verwendet wurde. Bald hatte sich das Sub-Genre Rap Metal herausgebildet, dass meist aber mit dem mittlerweile völlig sinnentleerten Begriffen Fusion Metal oder Crossover bezeichnet wird. Seit den späten 1990er-Jahren ist diese Musik Teil des so genannten Nu Metal, zu dessen Protagonisten etwa die Bands Rage Against the Machine, Korn, Limp Bizkit, Slipknot und in Grenzen auch Linkin’ Park gehören. Die Musiker dieser Bands sind äußerst virtuose Instrumentalisten, wobei besonders die Schlagzeuger auffallen; hierin ist möglicherweise auch der Grund zu suchen, dass Nu Metal auch auf andere Musik bis hin zum Jazz ausstrahlt: Die Musiker einer Jazz-Formation wie Elephant 9 bezieht durchaus Anregungen aus der Musik etwa von Korn.

Denn selbst wenn es manche Verächter des Heavy Metal nicht wahrhaben möchten, gibt es durchaus Entwicklung im Heavy Metal. Sie bezieht sich weniger auf die Faktur der Musik – nach wie vor dominieren das Riff, in den Soli der Gitarristen die Pentatonik oder ausgedürrte Skalen –, doch hat sich das Klangbild seit den späten 1990er-Jahren verändert: Die Gitarre steht nach wie vor im Zentrum, doch hat die Praxis, das übliche Instrument tiefer zu stimmen, zunächst zur Verwendung siebensaitiger Gitarren geführt, dann dazu, Baritongitarren einzusetzen, die in der Stimmung von vornherein eine Quinte tiefer steht. Bei den verwendeten Bassgitarren handelt es sich in aller Regel um fünf- wenn nicht sechssaitige Instrumente. Als Drum Set setzen viele Schlagzeuger ein Set mit zwei Bass Drums ein, obligat ist aber eine mit einem Doppelpedal (Doublebass) ausgestattete Bass Drum. War die Zahl der verwendeten Trommeln (Tom-Toms) und Becken bei Heavy-Metal-Drummern immer schon gemessen an anderer Rockmusik sehr hoch, so wurde dies weiter gesteigert. Auch die materielle Ausführung der Perkussionsinstrumente ist in jüngerer Zeit weitaus solider als in früheren Jahrzehnten. Entsprechend der sukzessiven Abdunkelung des Klangs hat sich der Gesang analog entwickelt: Neben den früheren »Shouter«, der auch schon mal im Falsett sang, traten neue Gesangstechniken wie Scream und Grunt.

Natürlich hat sich seit der NWOBHM auch das äußere Erscheinungsbild des Heavy Metal insgesamt verändert, wenn auch nur langsam und nur in eine Richtung. Waren es im NWOBHM noch Wikinger und Ritter, schöne Frauen in idealisierten Zeichnungen und natürlich immer wieder Autos, Monster und seltsame Maschinen, die auf den Covers der LPs zu sehen waren, so lasen sich nach 2000 zwei grundsätzliche Trends in der optischen Vermittlung der Musik erkennen: Zum einen zählen nach wie vor die Requisiten eher vulgärer Horror-Filme zu den Motiven, die von den Gestaltern der Cover bevorzugt werden, meist in mehr oder weniger grellen Zeichnungen. Zum anderen favorisieren nicht wenige Metal-Bands rätselhafte, stark mit Hilfe des Computers bearbeitete Fotos, oft in Schwarz-Weiß gehalten. Motive sind oft neblige Friedhofs- und Sumpflandschaften, verweste Körper, diverse Symbole des Okkultismus wie des Christentums. Auffällig ist, dass Ironie in diesen Abbildungen völlig fehlt. Wie überhaupt Heavy Metal eine sehr ernste Musik ist, manchmal hoch moralisch, oft aber auch resignativ, geprägt von Frustration, Gewalt, Leid, Krankheit und Tod.

Obwohl Heavy Metal eines der am intensivsten erforschten Genres der Rock- und Popmusik sein dürfte, ist das Wissen um die Musik selbst – abseits von Musiker- und Bandbiografien, abseits von Diskografien und abseits von Abgrenzungsdiskussionen – erstaunlich gering. Eine Musik, in der ebenso von Tod und Teufel wie von atomarer Verseuchung und sozialem Problemen gesungen wird, müsste eigentlich mehr wissenschaftliches Interesse hervorrufen.

Literatur

Obrecht, Jas (Hrsg.): Masters of Heavy Metal; New York 1984
Herr, Matthais: Heavy Metal Lexikon Vol. 2; Berlin 1990
Jeffries, Neil (Hrsg.): The Directory of Heavy Metal; London 1993
Roccor, Bettina: Heavy Metal – Kunst.Kommerz.Ketzerei; Berlin 1996
Moore, Allan F.: Tock: The Primary Text – Developing a Musicology of Rock; Aldershot 2001
Elflein, Dietmar: Schwermetallanalysen – Die musikalische Sprache des Heavy Metal; Bielefeld 2010