rock’n’popmuseum Gronau

rock’n’popmuseum, 2004 in Gronau eröffnet; das in einer ehemaligen Maschinenhalle untergebrachte Museum wird von der gemeinnützigen rock’n’popmuseum GmbH betrieben.

Den Plan, in Gronau ein Museum zur Geschichte der so genannten Populärmusik zu gründen, entstand in der Kulturbehörde der Stadt, gemeinsam von Elmar Hoff, im Kulturmanagement der Stadt beschäftigt, und Udo Lindenberg, 1946 in Gronau geboren, entwickelt. An der Finanzierung des Bauvorhabens beteiligte sich neben der Stadt Gronau auch der Kreis Borken, für das Konzept des Museums wurde die Leitung der Musikmesse Popkomm in Anspruch genommen. Der 2004 fertiggestellte Museumsbau beherbergt neben einer Dauerausstellung diverser Exponate aus der Geschichte der Rock- und Popmusik zeitlich begrenzte Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen der Populärmusik. Das Museum arbeitet einerseits eng mit den Schulen der Stadt und es Landkreises zusammen, unterstützt andererseits aber auch die einschlägige wissenschaftliche Arbeit zu dem Themenkreis, nicht zuletzt durch die Einrichtung und Pflege einer Datenbank. Regelmäßig werden die Räumlichkeiten für Konzerte genutzt. 2007 wurde dem Museum die Studioeinrichtung der deutschen Band Can übergeben und im Haus originalgetreu wieder aufgebaut.


Literatur

Hoff, Elmar: Wege zum Rock’n’Pop-Museum in Ronau, in: Hagemann, A/Hoff, E. (Hg): Insel der Träume – Musik in Gronau und Enschede 1895-2005; Essen 2006


Weblink

http://www.rock-popmuseum.com (Offizielle Website des rock’n’popmuseums in Gronau)