Mark Ronson

Ronson, Mark, britischer Musikproduzent, * London 4.9.1975; Ronson wuchs seit seinem neunten Lebensjahr in New York auf. Seit 2008 ist Ronson amerikanischer Staatsbürger.

Biografie

Mark Ronson versuchte als Jugendlicher, eine HipHop-Formation zu gründen, doch verliefen diese Bemühungen im Sande. Als DJ war er jedoch Anfang der 1990er-Jahre aufgrund seiner unkonventionellen Musikauswahl bald so gefragt, dass er schließlich für die seine Arbiet anlässlich der Heirat von Tom Cruise und Katie Holmes angeblich eine fünfstelligen Dollarbetrag fordern konnte. Spätestens zu dieser Zeit begann er, sich auch als Produzent einen Namen zu machen und produzierte Nikka Costas Song »Everybody got their something«. Elektra Records gab ihm einen Plattenvertrag und bereits 2003 legte er seine erste CD vor. »Here comes the fuzz« blieb allerdings weitgehend unbeachtet in den Plattenläden liegen, und Ronson produzierte zunächst wieder die Musik anderer Künstler, darunter Christina Aguilera, Lily Allen, Amy Winehouse und Robbie Williams. Eigne Ambitionen verwirklichte er mit dem Album »Versions«, das Cover-Versions einiger Songs von Bands wie The Smith, Radiohead, Coldplay, Queens of the Stone Age, Kaiser Chiefs und The Zutons enthielt. Bereits für dieses Album hatte er die Klangwelt des amerikanischen Souls der 1960er-Jahre kenntnisreich wiederbelebt und traf damit offensichtlich eine Zeitrströmung. Er verpackte die Songs des Albums »Back to black« von Amy Winehouse in gerade diese Klänge und verschaffte der Sängerin damit eine Weltkarriere – sich selbst aber eine Platz in der ersten Reihe der aktuelle gefragten Produzenten. Als Amy Winehouse 2008 nicht weniger als fünf Grammys erhielt, ging auch er nicht leer aus und erhielt die Trophäe als »Produzent des Jahres 2007«.



Auszeichnungen

Grammy 2008



Diskografie

Here comes the fuzz (2003)
Version (2007)



Weblink

http://www.markronson.co.uk (Offizielle Website des britisch-amerikanischen Produzenten Mark Ronson)