Astra

Stichworte King Crimson | Mellotron | Canterbury-Scene | Querflöte



Astra, amerikanische Progressive-Rock-Band, 2006 aus der 2001 in San Diego (Kalifornien) gegründeten Rockband Silver Sunshine hervorgegangen.

Bandbiografie

Der Sänger Richard Vaughan, der Gitarrist und Keyboard-Spieler Conor Riley und die Brüder Stuart Sclater (Bass) und Ian Andrew Sclater (Schlagzeug) hatten mit Silver Sunhsine bereits eine EP und ein Album veröffentlicht, als Ian Andrew Sclater sich entschloss, die Band zu verlassen. Für die Band bedeutete dies einen Neuanfang: Nachdem für Ian Sclater David Hurley – der neben den Drums auch Querflöte spielt – gekommen war, gaben die Musiker ihrer Formation den Namen Astra und änderten auch die musikalische Ausrichtung hin zu einem vom Psychedelic Rock der 1960er-Jahren beeinflussten Progressive Rock. 2007 stieß der Gitarrist und Keyboard-Spieler Brian Ellis zu Astra, ein Jahr später begannen die Planungen für das erste Album der Band, das 2009 unter dem Titel »The Weirding« bei Rise Above Records veröffentlicht wurde.
Astra gehört zu der Reihe jüngerer amerikanischer Progressive-Rock-Bands, die sich mit ihrer Musik vor allem auf europäische Vorbilder wie Pink Floyd und King Crimson beziehen, mitunter wirkt die Band – nicht zuletzt durch die obligate Verwendung des Mellotrons – wie ein Wiedergänger von King Crimson zwischen »In the Court of the Crimson King« (1969) und »Red« (1974). Der Einsatz der Flöte rückt die Musik Astras aber gelegentlich auch in die Nähe der Gruppen der Canterbury-Scene.



Diskografie

The Weirding (2009)
The Black Chord (2012



Weblink

http://www.astratheband.com/ (Offizielle Website der amerikanischen Progessive-Rock-Band Astra)