The Flower Kings

Flower Kings, The, schwedische Progressive-Rock-Band, 1994 von dem schwedischen Gitarristen Roine Stolt (* Uppsala 5.9. 1956) gegründet.

Bandbiografie

Stolt hatte die Band zunächst zusammengestellt, um die Musik seiner zuvor veröffentlichten CD »The Flower King« (1994) auch im Konzert aufführen zu können. Zur ersten Formation gehörten neben Stolt selbst (g, voc, kb) der Schlagzeuger Jaime Salazar, der Sänger Hasse Fröberg, der Keyboard-Spieler Tomas Bodin sowie Stolts Bruder, der Bassist Michael Stolt. Stolt hielt die Band nach der Tour zusammen, doch ergaben sich in den folgenden Jahren zahlreiche Umbesetzungen. So spielten bei The Flower Kings im Laufe der Jahre der Bassist Jonas Reingold, der Schlagzeuger Zoltan Csörsz, der Perkussionist Hasse Bruniusson, der Saxofonist Ulf Wallander, der Schlagzeuger Marcus Lillequist und der Sänger, Gitarrist und Keyboard-Spieler Daniel Gildenlöw. Gegen Ende des ersten Jahrzehnts des neuen Jahrhunderts kristallisierte sich die Besetzung Roine Stolt, Tomas Bodin, Hasse Bruniusson, Hasse Fröberg, Jonas Reingold, Erik Hammerström (dr) und Ola Heden (voc, g, kb) als beständig heraus.
Stolt ist der Urheber der meisten Kompositionen der Flower Kings, gelegentlich allerdings steuert Bodin weiteres Material bei. Die Musik der Band basiert vor allem auf dem Progressive Rock der 1970er-Jahre etwa von Gentle Giant und vor allem Yes. Bei den meisten der annähernd 20 von der Band veröffentlichten CDs handelt es sich um Konzeptalben, die mitunter sehr ausgedehnte Werke enthalten – »Garden of Dreams«, 1999 mit dem Album »Flower Power« vorgelegt, beispielsweise hat eine Dauer von annähernd einer Stunde. Neben den regulär veröffentlichten Alben nahm die Band auch eine Reihe von limitierten Alben und einige CDs für Fan-Clubs auf.
Neben Porcupine Tree gehört The Flower Kings zu den führende Bands des jüngeren europäischen Progressive Rock. Anders als Porcupine Tree stehen die Musiker um Roine Stolt allerdings fest in der Tradition des europäischen Progressive Rock und erweiterten dessen Stilmittel nur wenig. Stattdessen entwickelte die Band etwa ausgehend von dem Album »Relayer« (1974) von Yes einen stark von Elementen des Jazzrock durchsetzten Progressive Rock. Mitunter allerdings flechten The Flower Kings aber auch pathetisch aufgeladene Passagen in ihre Stücke ein, die an frühere, weniger gelungene Ausprägungen des Progressive Rock denken lassen.



Diskografie

The Flower King (1994)
Back in the World of Adventures (1995)
Retropolis (1996)
Stardust we are (1997)
Scanning the Greenhouse (1998)
Édition Limitée Québec (1998)
Flower Power (1999)
Space Revolver (2000)
Alive on Planet Earth (2000)
The Rainmaker (2001)
Live in New York – Official Bootleg (2002)
Unfold the Future (2002)
Meet the Flower Kings (2003)
Adam & Eve (2004)
BetchaWannaDanceStoopid (2004)
Paradox Hotel (2006)
Instant Delivery (2006)
Road Back Home (2007)
The Sum of No Evil (2007)
Carpe Diem – Live in USA 2006 (2008)



Weblink

http://www.flowerkings.se (Offizielle Website der schwedischen Progressive-Rock-Band The Flower Kings)