The Secret Machines

Secret Machines, The, amerikanische Progressive-Rock-Band, 2000 in Dallas (Texas) gegründet; die Band ging aus diversen Vorläufer-Bands wie UFOF, When Babies Eat Pennies und Captain Audio hervor.

Bandbiografie

Der Schlagzeuger Johs Garza hatte Ende der 1990er-Jahre mit der Sängerin, Gitarristin und Song-Schreiberin Regina Chellew das Duo Captain Audio gegründet, zu dem zunächst der Bassist und Keyboard-Spieler Brandon Curtis stieß. Captain Audio, zunächst als Experimental-Duo gedacht, näherte sich damit eher konventioneller Rockmusik an, erst recht, als auch der Bruder von Brandon Curtis, Benjamin Curtis, Mitglied der Band wurde. 1999 veröffentlichte Capatin Curtis die EP »My Ears are ringing, but my Heart is OK«, kurz danach das Album »LUXUR or Wether It is better to be loved than feared« (2000). Dem Wechsel der Band nach New York stand Regina Chellew allerdings ablehnend gegenüber und verließ Captain Audio. Garza und die Gebrüder Curtis benannten daraufhin die Gruppe in Secret Machines um – ebenso hatten sie pauschal die Musiker genannt, die sie als Hilfe für die Produktion der CD »LUXUR« hinzugezogen hatten.
Nach der Veröffentlichung der in Chicago aufgenommenen EP »September 000« legte das Trio 2004 das erste Album in dieser Besetzung vor. Wenn sich »Now here is nowhere« kaum besser verkaufte als die zuvor veröffentlichte EP, so enthielt die CD mit »Nowhere again« quasi einen Band-internen Hit, der es zu einer besonderen Ehre brachte: 2006 wurde er Bestandteil des Video-Games »Driver: Parallel Lines«. Größerer Efogl beim Publikum blieb allerdings auch mit dem zweit Album der Band, »Ten Silver Drops« (2006), versagt.
2007 verließ Benjamin Curtis die Band, um sich ausschließlich seiner eigenen Band School of Seven Bells zu widmen. Für ihn kam der Gitarrist Phil E. Karnats, der seitdem festes Mitglied von Secret Machines ist, während der sich Blasco nennende Keyboards-Spieler lediglich für Auftritte herangezogen wird. Für die Aufnahmen zum dritten Album, »Secret Machines«, griff Karnats sogar zur Gitarre. Obwohl das Album bereits im Frühjahr 2007 fertig gestellt war, wurde es erst 2008 veröffentlicht.
Die Musik von Secret Machines wirkt nur gelegentlich halbwegs einheitlich: Da ist einerseits Garza mit seinem fast »überdimensionalen« Schlagzeugklang – man nimmt dem Drummer gern ab, dass er in John Bonham von Led Zeppelin ein Vorbild sieht. Andererseits deutete Karnats Gitarre-Spiel eher auf den Psychedelic-Rock vergangener Tage hin und insgesamt klingt die Band, als habe sie ihre Favoriten in der Musik der New Wave der 1980er-Jahre gefunden – etwa in den Klanggewittern von Sonic Youth oder den Gitarrensinfonien eines Glenn Branca. Im Hintergrund scheinen auch einige Progressive-Rock-Bands – so etwa Pink Floyd – nicht ohne Einfluss auf Secret Machines gewesen zu sein.



Diskografie

Now here is nowhere (2004)
Ten Silver Drops (2006)
Secret Machines (2008)



Weblink

http://www.thesecretmachines.com/ (Offizielle Website der amerikanischen Rockband Secret Machines)