Alicia Keys

Keys, Alicia, eigentlich Alicia J. Augello-Cook, amerikanische R&B- und Soulmuiskerin (Gesang, Komposition, Text, Produktion), * Manhattan (New York) 25. Januar 1980.

Biografie

Alicia Keys erhielt seit ihrem fünften Lebensjahr Ballettunterricht und eine traditionelle Klavierausbildung. Nach ihrer Schulzeit unterschrieb sie zunächst einen Vertrag bei dem Label So So Def Jam Records des Produzenten Jermaine Dupri (Janet Jackson), ging dann aber zu J Records des früheren Columbia Managers Clive Davis. Davis brachte einige Songs von Alicia Keys zunächst in den Soundtracks von Filmen wie »Men in black«, »Shaft – Noch Fragen?« und »Dr. Dolittle 2« unter, bevor er 2001 Grünes Licht für die erste CD der Sängerin gab. »Songs in A minor« war vom ersten Tag an erfolgreich, enthielt mit »Fallin« einen Top-1-Hit und brachte Alicia Keys fünf Grammys ein. Millionen Käufer fanden Gefallen an dem Album, das mit dem zweiten Satz der »Mondscheinsonate« von L. van Beethoven begann, in sanften R&B überleitete, aber auch unverblümte Rückgriffe auf die Stilelemente alter Soul-Klassiker (»How come you don´t call me«) und die Welt lateinamerikanischer Musik (»The life«) enthielt.
2003 konnte sie den Erfolg ihres Erstlings nahezu wiederholen: An der Produktion von »The diary of Alicia Keys« hatten zwar Timbaland und Kanye West mitgewirkt, Keys hatte aber längst selbst auf dem Produzentensessel Platz genommen, die meisten Songs mit ihrem künstlerischen Partner Kerry Krucial Brothers produziert und sich ebenso wenig wie beim Debütalbum in ihre Musik hineinreden lassen. »The diary for Alicia Keys« wurde mit fünf Grammys ausgezeichnet. Dass ihre Musik nicht nur aus purer Studiotüftelei besteht, bewies ihr 2005 veröffentlichtes »Unplugged«-Album.
Bei allem Erfolg schienen diese CDs aber nur so etwas wie Vorübungen für die Musik gewesen zu sein,die Alicia Keys als ihre eigentliche Musik ansieht. »As I am«, 2007 veröffentlicht, wartete dann mit kompakten Songs auf, getragen von traditionellen Instrumenten, aber angereichert mit den Klängen alter E-Pianos und Synthesizer. Ihr individueller Soul durchbrach das Einerlei des aktuellen R&B und war dann auch für zwei Grammys gut – der Song »No one« erhielt 2008 die begehrte Auszeichnung in den Kategorien Best R&B-Song und Best Female R&B Vocal Perfomance.
Neben ihrer musikalischen Karriere war Alicia Keys auch immer am Film interessiert und hatte einige Male Rollen in TV-Serien übernommen. 2007 war sie in dem Kinofilm »Smokin´ Aces« (Regie: Joe Carnahan) neben Ben Affleck zu sehen, und mit Scarlett Johansson in »The Nanny Diaries« (Regie: Shari Springer Berman, Robert Pulcini).
Alicia Keys hat ihre Karriere als Sängerin wie als Schauspielerin fest im Griff: Sie besitzt in New York gemeinsam mit Kerry Krucial Brothers ein eigenes Studio, The Oven Studio, und gründete mit Brothers auch eine eigene Musikproduktion, KrucialKeys Enterprises. Gemeinsam mit ihrem Manager Jeff Robinson gründete sie die Fernsehproduktionsfirma Big Pita.



Auszeichnungen

2002 Grammy in fünf Kategorien
2004 Grammy in drei Kategorien
2005 Grammy in vier Kategorien
2008 Grammy in zwei Kategorien



Diskografie

Songs in A minor (2001)
The diary of Alicia Keys (2003)
Unplugged (2005)
As I am (2007)



Weblink

http://www.aliciakeys.com (Offizielle Website der amerikanischen Soulsängerin Alicia Keys)