Rihanna

Rihanna, eigentlich Robyn Rihanna Fenty, karibische Popsängerin, * Saint Michael (Barbados) 20. 2. 1988.

Rihanna tat sich schon während ihrer Schulzeit an der Combermere School auf Barbados mit zwei Freundinnen zu einem Gesangstrio zusammen. 2003 konnte sie einen Schönheitswettbewerb an der Schule für sich entscheiden und durfte dann auch in einer Schulshow auftreten. Als der Produzent Evan Rogers auf Barbados Urlaub machte, brachte eine Freundin Rihanna mit ihm zusammen und Rogers – angetan von ihrem Gesangstalent wie von ihrem gelungenen Äußeren – lud sie zu Demo-Aufnahmen in die USA ein. Für die Aufnahmen interessierte sich besonders der Produzent Jay-Z, der sie schließlich für sein Label Def Jam Records unter Vertrag nahm.
Der Namen des Labels bürgt für Erfolg. Schon die erste aus Rihannas Debüt-Album »Music of the sun« (2005) ausgekoppelte Single, »Pon de replay« stieg in den US-Charts bis auf Platz 2 und war weltweit ein Top-Ten-Erfolg. Auch die folgenden Singles schafften es in vielen Ländern wenigstens in die Top Ten.
Schon wenige Monate später legte Rihanna die zweite CD vor. Mit »A girl like me« (2006) konnte sie den Erfolg des Erstlings zwar nicht ganz wiederholen, doch war die dritte CD, »Good girl gone bad« (2007) dann wieder erfolgreicher. An der Produktion hatte neben Ne-Yo und Stargate vor allem Timbaland mitgewirkt. Ihre Produzenten hatte von der leicht karibisch beinflussten Musik der ersten Alben Abstand genommen und stärker auf Rock-Elemente gesetzt, die vor allem auf der Konzertbühne ihre Wirkung nicht verfehlten.
Rihannas Karriere ist typisch für die Karriere amerikanischer Popsängerinnen seit Beginn des Jahrtausends: Makelloses, exotisches Äußeres ist Bedingung, die Musik wird von ausgebufften Produzenten passend erzeugt. So gibt es auf der ersten CD natürlich auch ein wenig Reggae. Rihanna, an deren Stimme nichts Besonderes auffällt, wurde mit ihrem Gesang auch nicht vor größere Probleme gestellt, allemal ist er in virtuelle Chöre eingebettet, ein paar im R & B übliche Melismen sind das Äußerste, garniert wir das Ganze hier und da mit sanften Rap-Pasasagen. Die Karriere Rihannas beruht wie die vieler anderer Sängerinnen seit 2000 aber auch keineswegs nur auf ihren Gesangskünsten, sondern repräsentiert ein umfassendes Konzept: Rihanna trat auch schon vor die Filmkamera (»Bring it on: All or nothing«, 2006, Regie: Peyton Reed) und beteiligte sich an der Aktion eines schwedischen Bekleidungshauses »Fashion against AIDS«.



Auszeichnungen

2008 Grammy



Diskografie

Music of the sun (20059
A girl like me (2006)
Good girl gone bad (2007)



Weblinks

http://www.rihannanow.com (Offizielle Website der amerikanischen Popsängerin Rihanna)
http://www.rihanna.de (Offizielle deutsche Website der amerikanischen Popsängerin Rihanna)