Ashdown Engineering

Ashdown Engineering, britische Firma zu Herstellung von Bass- und Gitarrenverstärkern, 1997 von dem Ingenieur Mark Gooday in Chelmsford (Essex) gegründet; die Firma ist nach dem Mädchennamen der Ehefrau Goodays benannt.

Mark Gooday war Chefingenieur bei der britischen Firma Trace Elliott, die in den 1980er- Jahren eine bedeutende Stellung im Markt von Bassverstärkern eingenommen hatte, in den 1990er-Jahren aber von Kaman Music übernommen worden war; Gooday verließ daraufhin die Firma. Aufgrund seiner Erfahrungen bei Trace Elliott war er sich bewusst, dass Verstärker ein ebenso unverwechselbares Äußeres aufweisen mussten wie beispielsweise bekannte E-Gitarren. So ahmte Gooday mit dem Logo von Ashdown das Emblem der Sportwagen von Austin-Healy nach und gab den Geräten mit einem kleinen runden und durchaus altmodisch wirkenden Zeiger-Messinstrument ein auffälliges Kennzeichen mit.

Ashdown Engineering stellte zunächst Bassverstärker her, erweiterte aber die Produktpalette Zug um Zug um Lautsprecherboxen und Effektgeräte, durchweg in einem relativ einheitlichen Design. Zu den Verstärkern gehören mittlerweile mehrere Reihen von mit Röhren- oder Halbleitern bestückte Verstärker in Leistungsklassen zwischen 15 und 650 Watt, für elektrische Bässe ausgelegte Effektgeräte und diverse Bassboxen mit Standardbestückungen, also etwa Boxen mit vier 10′-Lautsprechern (CL-410H, MAG 414T), mit acht 10′-Lautsprechern (CL-810) oder mit einem 15’Zoll-Lautsprecher (CL-115). Unter der Bezeichnung Ashdown Acoustic werden auch einige Combo-Verstärker für mit Tonabnehmern ausgerüstete akustische Gitarren angeboten.

Verstärker von Ashdown Engineering werden etwa von Jean-Jacques Burnel (The Stranglers), Pino Palladino, Adam Clayton, Colin Greenwood, Trey Gunn, Lenny Kravitz, Roger Waters und Jah Wobble eingesetzt.

Weblink

ashdownmusic.com (Offizielle Website der britischen Firma Ashdown)